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Da bald die zweite Season von Doctor Who unter der Zusammenarbeit mit Disney in den Startlöchern steht, habe ich mir jüngst nochmal die erste Staffel (zusammenhängend) angeschaut.
Ich muss diesbezüglich meine Meinung etwas korrigieren, wahrscheinlich weil man inzwischen akzeptiert hat, dass unter der neuen Führung einiges geändert wurde, um wieder ein breiteres Publikum anzusprechen.
Größter Kritikpunkt bleibt für mich jedoch der aufgesetzte sexuelle Liberalismus. Ansich ist dies nicht verkehrt, oder schlimm, gerade im Hinblick auf so manche Entwicklung im momentanen Weltgeschehen... Was mich jedoch stört, ist das man wirklich in jeder Folge mit dem Holzhammer versucht, dies zu tun. Denn gerade, weil man so extrem versucht, das als "normal und toll" ( was soll es auch sonst sein??) darzustellen, erweckt es bei mir den Eindruck, dass die Macher selber dies ganz und garnicht so empfinden und es nur in den Fokus rücken um bewusst anders zu sein... Und genau das negiert für mich den, eingangs erwähnten, Liberalismus auf eklatanteste Art und Weise.
Dies ist vor allem schade, weil man doch einen sehr guten Cast hat, dem man aber leider nicht gestattet mehr als oben erwähnten Liberalismus zu zeigen ( Es kommt mir zumindest so vor, dass wenn Herr Gawa versucht mehr darzustellen, irgendjemand aus dem Produzententeam ruft: "Hey, dafür haben wir dich nicht eingestellt... Du sollst hier nur möglichst flippig und metrosexuell (etc...) herumspringen").
Das Gleiche gilt dann auch für die Storys...
Hier strotzt die Staffel vor verschenkten Möglichkeiten. Man baut permanent "große" Geschichten auf, um sie dann einfach verpuffen zu lassen (entweder, weil man auf die Schnelle selber nicht wusste, wie man die Auflösung in der hohen Qualität des Aufbaus bringen soll, oder weil man es zugunsten der "wokeness" opfert).
Ein Problem, das gerade Disney ja auch in der letzten Star Wars- Trilogie hatte.
Es kommt mir so vor, als hätte man ohne richtiges Konzept angefangen (das Geld muss ja auch wieder hereinkommen), ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, wie denn das Gesamtkonzept aussehen soll.
Das soll es aber auch zur Kritik gewesen sein.
Denn ich denke, trotz der oben erwähnten Kritikpunkte, hat man es im Allgemeinen doch recht gut geschafft, den Doctor für eine jüngere Generation aufzubereiten... Und so freue ich mich dennoch auf die, bald anlaufende, zweite Staffel.
(Mit der Hoffnung, dass man dem sehr guten Cast erlaubt, seine Fähigkeiten wirklich auszuspielen und das man das Augenmerk wieder etwas mehr auf ausgefeilte Storys legt, was ja nicht ausschließt, dass man andere Gesichtspunkte per se wegfallen lassen muss).
Ich muss diesbezüglich meine Meinung etwas korrigieren, wahrscheinlich weil man inzwischen akzeptiert hat, dass unter der neuen Führung einiges geändert wurde, um wieder ein breiteres Publikum anzusprechen.
Größter Kritikpunkt bleibt für mich jedoch der aufgesetzte sexuelle Liberalismus. Ansich ist dies nicht verkehrt, oder schlimm, gerade im Hinblick auf so manche Entwicklung im momentanen Weltgeschehen... Was mich jedoch stört, ist das man wirklich in jeder Folge mit dem Holzhammer versucht, dies zu tun. Denn gerade, weil man so extrem versucht, das als "normal und toll" ( was soll es auch sonst sein??) darzustellen, erweckt es bei mir den Eindruck, dass die Macher selber dies ganz und garnicht so empfinden und es nur in den Fokus rücken um bewusst anders zu sein... Und genau das negiert für mich den, eingangs erwähnten, Liberalismus auf eklatanteste Art und Weise.
Dies ist vor allem schade, weil man doch einen sehr guten Cast hat, dem man aber leider nicht gestattet mehr als oben erwähnten Liberalismus zu zeigen ( Es kommt mir zumindest so vor, dass wenn Herr Gawa versucht mehr darzustellen, irgendjemand aus dem Produzententeam ruft: "Hey, dafür haben wir dich nicht eingestellt... Du sollst hier nur möglichst flippig und metrosexuell (etc...) herumspringen").
Das Gleiche gilt dann auch für die Storys...
Hier strotzt die Staffel vor verschenkten Möglichkeiten. Man baut permanent "große" Geschichten auf, um sie dann einfach verpuffen zu lassen (entweder, weil man auf die Schnelle selber nicht wusste, wie man die Auflösung in der hohen Qualität des Aufbaus bringen soll, oder weil man es zugunsten der "wokeness" opfert).
Ein Problem, das gerade Disney ja auch in der letzten Star Wars- Trilogie hatte.
Es kommt mir so vor, als hätte man ohne richtiges Konzept angefangen (das Geld muss ja auch wieder hereinkommen), ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, wie denn das Gesamtkonzept aussehen soll.
Das soll es aber auch zur Kritik gewesen sein.
Denn ich denke, trotz der oben erwähnten Kritikpunkte, hat man es im Allgemeinen doch recht gut geschafft, den Doctor für eine jüngere Generation aufzubereiten... Und so freue ich mich dennoch auf die, bald anlaufende, zweite Staffel.
(Mit der Hoffnung, dass man dem sehr guten Cast erlaubt, seine Fähigkeiten wirklich auszuspielen und das man das Augenmerk wieder etwas mehr auf ausgefeilte Storys legt, was ja nicht ausschließt, dass man andere Gesichtspunkte per se wegfallen lassen muss).